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Auffangbehältersteuerung im Eigenbau ?

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Wühlmaus
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Auffangbehältersteuerung im Eigenbau ? BeitragVerfasst am: 7.11.2008, 13:18  
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Es reicht - ich habe mich entschlossen, die marode Auffangbehältersteuerung OSF NR-12-TRS-2 meiner Schwimmhalle rauszuwerfen und durch eine Eigenentwicklung zu ersetzen. Frage nur, auf welcher Basis...

Funktional tendiere ich zur Conrad Control Station II. Leider verträgt die nur max. 60% rF und 40°C. Sollte normalerweise so gerade eben passen, aber die 60% kann ich nicht immer garantieren, und in trockenere Nebenräume kann ich auch nicht ausweichen, da die Halle freistehend ist. Hat jemand Erfahrungen mit dieser Steuerung im Hallenbad-Milieu ?

Als Alternative hatte ich Siemens Logo! ins Auge gefasst (bis 55°C / 85%rF), bis ich gemerkt habe, dass die mit Analogschnittstelle (und auch die muss man ja extra kaufen) ausschließlich einen PTC-Anschluss meinen. So ein Schmarrn - das einzige, was meine Steuerung nicht tun muss ist, sich um die Temperatur zu kümmern. Und eine modulare Anlage, wo ich jeden Furz nochmal extra bezahlen muß lohnt sich für mich nicht. Eine Allroundkonfiguration (mit analog) wie die Conrad Control Station II wäre ideal, muss aber halt das Klima vertragen. Gibt's etwas Vergleichbares in industrieller Ausführung ?

Die Softwareplattformen der typischen SPS sind mir eher suspekt, da sehr spezialisert. Da geht mir nichts über eine universelle Programmiersprache (auch wenn nicht standardisiert), bei der ich keine Klimmzüge machen muss, um eine beliebige Funktion aus vordefinierten Funktionsblöcken zusammenzubasteln. Ggfs. könnte ich meine Vorurteile aber überwinden, wenn wenigstens Klima und Anschlussmöglichkeiten passen ...

Für die Wasserstandsmessung habe ich die Nase voll von baumelnden und rostenden Elektroden. Ich stelle mir einen säurefesten Druckgeber mit 20 mA-Schnittstelle o.ä. vor, z.B. IFM PS3208. Kennt jemand einen geeigneten und bezahlbaren Sensor in dieser Art ?

Freue mich auf Eure Anregungen...
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Amateur
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Re: Auffangbehältersteuerung im Eigenbau ? BeitragVerfasst am: 7.11.2008, 14:54  
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Hallo Christoph,

Zitat:
Als Alternative hatte ich Siemens Logo! ins Auge gefasst (bis 55°C / 85%rF), bis ich gemerkt habe, dass die mit Analogschnittstelle (und auch die muss man ja extra kaufen) ausschließlich einen PTC-Anschluss meinen.


Bist du sicher? Nach meinen Unterlagen hat zumindest das 24V Logo Basisgerät (Logo! 24 ohne RC) zwei normale 0..10V Analogeingänge. Ansonsten habe ich z.Zt. noch einen Sopra Relaisverhau mit mehreren Druckschaltern als Niveauregelung Shocked  . Da wäre auch mal ein Update fällig. Dabei würde ich eher zur Logo tendieren, weil das ganze Software Grundgerüst (I/O, Watchdog etc.) schon fertig ist. Die Programmierung erfolgt grafisch am PC (Blöcke plazieren und verbinden). Die Funktion kann man gleich im Designprogramm simulieren. Die Demoversion ist kostenfrei.

Passende Drucksensoren findet man im Lüftungs- und Klimabereich zur Filterüberwachung. Die gehen bei Ebay oft sehr günstig über den Tisch.

viele Grüße,
Andreas
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Florian1903
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Re: Auffangbehältersteuerung im Eigenbau ? BeitragVerfasst am: 7.11.2008, 16:23  
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Hallo Wühlmaus,
wenn Du die Elektronik in einem Feuchtraum-Schaltkasten (noch besser IP65) unterbringst, solltest Du keinerlei Probleme haben. Für alle Fälle kannst Du noch ein Silikagel-Tütchen reinlegen, das zieht die restliche Feuchtigkeit weg.

Grüße, Florian
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hotte
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Re: Auffangbehältersteuerung im Eigenbau ? BeitragVerfasst am: 7.11.2008, 17:03  
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Hallo Christoph,

ich habe die Siemens Logo - hat auch Analoganschluß  Cool
Die kannst Du mit FUB 'programmieren', geht ruck-zuck, solange Du Dich im Rahmen hälst mit dem Umfang - die Zahl der Funktionsblöcke ist beschränkt.

@Florian: Silikagel geht solange, bis es gesättigt ist. Gegen Dauerfeuchte hift das wenig.

Gruß,
Horst
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Wühlmaus
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Re: Auffangbehältersteuerung im Eigenbau ? BeitragVerfasst am: 8.11.2008, 12:03  
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Hallo zusammen, vielen Dank für Eure Antworten.

@Andreas + Hotte: Wenn ich bezüglich Logo! falsch lag, soll's mir recht sein. Die Online Dokumentation mancher Hersteller ist nicht immer so, wie der Laie sich's wünschen würde. Habe sowieso das Gefühl, die SPS-Hersteller möchten, dass man erstmal eine Woche Trainingskurs bei ihnen bucht, bevor man grob versteht, welche Katze man in welchem ihrer Säcke kauft...

@Florian: habe auch schon dran gedacht, ob ein dichtes Gehäuse nicht schon aufgrund der entstehenden Übertemperatur weniger rel. Feuchte haben sollte (zumindest kurzzeitige Dampfschwaden über 60% sollte es abhalten). Seltsamerweise stehen bei mir aber immer sämtliche Gehäusetüren dauernd offen, woran liegt das bloss ? Rolling Eyes

Ich habe gestern noch weiter gegoogelt (obwohl ich eigentlich anderes tun müsste...), und noch ein wenig nachgedacht, was ich eigentlich wirklich will - sowohl kurzfristig als auch langfristig.

So schön die Conrad Steuerung für den Einstieg wäre, ich habe mich entschieden, doch Nägel mit Köpfen zu machen. Ob Siemens oder Moeller oder *** sei mal dahingestellt. Auch die Anregung von maddi67 - Elrest - ist interessant, wenn man im großen Massstab denkt.

Auf jeden Fall werde ich ein Gerät einsetzen, welches für industrielle Umgebungsbedingungen konzipiert ist (55°C / 85% rF - Moeller nennt gar 95%). Wenn ich mich nämlich frage, warum meine OSF-Steuerung spinnt, fällt mir fast nur Feuchte ein (es können nicht nur abgebrannte Ausgangskontakte sein). Andere Steuerungen in meinem Technikraum (Combitrol Filter/Solarsteuerung, Rolladensteuerung) sind in der Tat wesentlich professioneller eingebaut und funktionieren klaglos ...

Zwar drückt mich im Moment die Niveausteuerung, aber ich habe auch noch ein paar andere Baustellen, von denen ich hier schon berichtet habe: z.B. die pH-Pumpe, die mein Becken mit H2SO4 geflutet hat (derzeit gebremst durch einen abgequetschten Ansaugschlauch). Oder die Salzelektrolyse, die selbst bei 10% Intensität zu viel produziert (tja, wir duschen halt vorm Schwimmen...). Eine Zeitschaltung, die es ermöglicht auf Tastendruck die Umwälzpumpe einige Zeit laufen zu lassen, wenn jemand auf die Idee kommt, zu unmöglichen Zeiten ins Wasser zu steigen (vielleicht kann man das sogar anhand eines analog gemessenen Pegelverlaufs über der Zeit automatisch merken ?) usw.

Also werde ich wohl mal mit einer professionellen SPS (oder was es Kompaktes darunter gibt) zuschlagen, und mit der nackten Niveausteuerung anfangen. Dann in mehreren Stufen erweitern, wie es die Zeit erlaubt. Ich träume sogar davon, das etwas fipsige Bedienteil meiner TwinSpiral Lüftungsanlage durch eine Funktion in der SPS zu emulieren - mehr als eine simple V.24 wird das auch nicht sein. Vor allem könnte ich damit ein paar Einschränkungen überlisten, welche die TwinSpiral im Moment noch "bietet" (obwohl ich mit dem Hersteller in einem fruchtbaren Dialog stehe). Und irgendwann dann Ethernet und Fernüberwachung/bedienung vom Wohnhaus oder gar vom Wohnmobil aus (welches wir auch nicht ganz unbenutzt verrosten lassen wollen). Als letztes dann die Sound-Animation eines echten Schwimmbads und SPS-gesteuerte Wasserspritzer. Dann brauche ich irgendwann gar kein Wasser mehr im Becken und erlebe alles herrlich virtuell...  Idea

Es wird also auf Dauer ein größeres Projekt werden, deshalb sollte auch der kleinere Anfangsschritt von der Plattform her nicht zu kurz greifen. Keinesfalls also die Conrad Lösung als Einstieg, so viel ist mir jetzt klar.
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Wühlmaus
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Re: Auffangbehältersteuerung im Eigenbau ? BeitragVerfasst am: 8.11.2008, 13:04  
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Amateur @ 7.11.2008, 14:54 hat folgendes geschrieben::
Bist du sicher? Nach meinen Unterlagen hat zumindest das 24V Logo Basisgerät (Logo! 24 ohne RC) zwei normale 0..10V Analogeingänge.

Hallo Andreas,

Ich denke, das löst es auf. Ich hatte anfangs angenommen, dass ich ein 230V Gerät haben will, um das extra Netzteil zu sparen, und unter der Voraussetzung fiel Logo! eben raus, weil es keine "richtigen" Analogeingänge bietet. Erst später, als ich z.B. bei Moeller recherchierte, merkte ich, dass da auch keine Analogeingänge bei 230V gibt. Bin aber nicht zu Siemens zurückgegangen, weil ich die Detailforschungen erstmal auf Eis gelegt habe, bis ich Zeit habe, richtig loszulegen.

Inzwischen bin ich doch bei 24 V DC gelandet, schon allein, weil die meisten Sonden ja auch mit Kleinspannung versorgt werden müssen. (Na ja, 24 V ist auch nicht ganz klein, aber ...)
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uwe kreitmayr
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Re: Auffangbehältersteuerung im Eigenbau ? BeitragVerfasst am: 8.11.2008, 13:13  
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Hallo Christoph,

jetzt wollte ich grade darauf hinweisen, dass am oberen Ende eines humanen Körpers ein biologischer "Rechner" sitzt, der auch über ein paar analoge Eingänge verfügt  >> Handsteuerung für das bischen Frischwasser.

Aber ich sehe schon, es soll wohl eher ein schönes Spielzeug werden.  Wink
Falls Frau Wühlmaus noch Fragen zu Weihnachten hat >>

MfG
uwe
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Wühlmaus
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Re: Auffangbehältersteuerung im Eigenbau ? BeitragVerfasst am: 8.11.2008, 14:18  
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uwe kreitmayr @ 8.11.2008, 13:13 hat folgendes geschrieben::
Aber ich sehe schon, es soll wohl eher ein schönes Spielzeug werden.  Wink
Falls Frau Wühlmaus noch Fragen zu Weihnachten hat >>

Wie jetzt ... für wen mach' ich denn das alles ? Doch nur für Frau Wühlmaus ! Damit ich nachher, wenn's läuft, mal mehr Zeit für sie habe  Cool
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hotte
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Re: Auffangbehältersteuerung im Eigenbau ? BeitragVerfasst am: 9.11.2008, 21:28  
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Hallo Christoph,

wenn nach Deiner Aussage das ganze  '...auf Dauer ein größeres Projekt werden...' soll, dann würde ich bei Siemens vielleicht eher eine kleine S7 als eine Logo nehmen, kost zwar was mehr, aber es sind deutlich komplexere Lösungen machbar.

Gruß,
Horst
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Re: Auffangbehältersteuerung im Eigenbau ? BeitragVerfasst am: 10.11.2008, 08:49  
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hotte @ 9.11.2008, 21:28 hat folgendes geschrieben::
wenn nach Deiner Aussage das ganze  '...auf Dauer ein größeres Projekt werden...' soll, dann würde ich bei Siemens vielleicht eher eine kleine S7 als eine Logo nehmen, kost zwar was mehr, aber es sind deutlich komplexere Lösungen machbar.

Hallo Horst,

Sehe ich tendenziell auch so, wenn's bei dieser Perspektive bleibt (meine Pläne sind oft viel hochfliegender als das, was ich dann umsetze...). Deshalb werde ich zu gegebener Zeit da noch einmal ein paar Grundlagenforschungen betreiben, welches die geeignete Plattform ist. Immerhin war die Diskussion mal dazu gut, dass ich mich von der Vorstellung verabschiedet habe, die Programmierung müsse unbedingt in einer konventionellen Sprache erfolgen. Da gibt's anscheinend nur aufwändige Industrie-PCs (will ich wirklich Bill Gates im Hallenbad ?) oder eben (wenn auch eingeschränkt) Conrad's Control Station.

Im Moment nutze ich die steuerungslose Zeit mal dazu, alle möglichen Einflüsse auf die Verdunstungsrate zu studieren. Ist zwar zeitaufwändig, aber auch sehr lehrreich. Sobald meine Arbeitsbelastung mal nachlässt (wovon ich seit 59 Jahren träume ...) gehe ich das Thema wieder an.
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hotte
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Re: Auffangbehältersteuerung im Eigenbau ? BeitragVerfasst am: 10.11.2008, 13:30  
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Hallo Christoph,

Zitat:
Immerhin war die Diskussion mal dazu gut, dass ich mich von der Vorstellung verabschiedet habe, die Programmierung müsse unbedingt in einer konventionellen Sprache erfolgen.


Da mußt Du nicht drauf verzichten  Cool
Z.B. bei S7 gibt's was namens SCL, damit kannst Du in einer Art Pascal die S7 programmieren (wird dann von einem Compiler in AWL übersetzt).
Ich kenn es aber nur aus dem Katalog, also ohne jegliche Gewähr schreiben

Gruß,
Horst
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Re: Auffangbehältersteuerung im Eigenbau ? BeitragVerfasst am: 10.11.2008, 13:43  
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hotte @ 10.11.2008, 13:30 hat folgendes geschrieben::
Da mußt Du nicht drauf verzichten  Cool
Z.B. bei S7 gibt's was namens SCL, damit kannst Du in einer Art Pascal die S7 programmieren (wird dann von einem Compiler in AWL übersetzt).
Ich kenn es aber nur aus dem Katalog, also ohne jegliche Gewähr schreiben

Hallo Horst,

danke für den Tipp, das beruhigt. Wäre aber eigentlich auch erstaunlich, wenn sowas nicht ginge. Die FUB-Beschreibung ist ja schließlich auch kein Maschinencode, sondern wird in einen solchen ja wohl auch irgendwie von irgendwas erst übersetzt...
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